de
fr
it
Schweizer Künstlerbörse

Rahmenprogramm 2020

Zur Mitgliederversammlung von t. Theaterschaffende Schweiz sind alle Mitglieder und Interessierten herzlich eingeladen.

Was denken Sie, wenn Sie Inklusion hören? Als Veranstalter*in vielleicht: Das können wir nicht machen, wir sind ja ein Kellertheater. Als Künstler*in vielleicht: Das kann ich nicht machen, ich habe keine Behinderung. Inklusion ist in aller Munde und wird trotzdem oft falsch verstanden. Die Veranstaltung räumt mit Vorurteilen auf und eröffnet neue Sichtweisen. Nach einem Inputreferat von Pro Infirmis (deutsch, mit französischer Simultanübersetzung) folgt eine Living Library. In dieser geben lebende Bücher Einblick in die unzähligen Möglichkeiten, wo auf der Bühne, im Zuschauerraum oder im Produktionsbetrieb von Kulturveranstaltungen bereits in kleinen Dingen Inklusion stattfinden kann.

Lebende Bücher:

Anja Reichenbach, Mitarbeiterin Fachstelle Kultur inklusiv Pro Infirmis (de): «Kultur inklusiv»

Natasha Ruf, Präsidentin Verein movo (de): «Theater von und für Hörende & Gehörlose»

Nina Pigné, Veranstalterin (fr/de): «Si on y réfléchit, c’est facile! Faisabilité concrète de l’Inclusion dans le cadre d’un festival»

Kathrin Walde, Produktionsleiterin (de/fr): «Alle Wege führen auf die Bühne»

Living Library, die menschliche Bibliothek schafft einen Raum für Gespräche und Austausch. Die menschlichen Bücher erzählen in kleinen Gesprächsrunden in ca. 20 Minuten zuerst aus ihrem Leben und von ihren Erfahrungen. Im Anschluss haben die Besucher*innen die Möglichkeit, sich im direkten Gespräch mit den Büchern auszutauschen und konkrete Fragen zu stellen.

Herzlich willkommen bei t. Theaterschaffende Schweiz

Bei Tee und Scones Pause machen von den vielen Eindrücken, mit anderen Teilnehmenden ins Gespräch kommen und die Angebote von t. Theaterschaffende Schweiz kennen lernen. t. lädt alle Besucher*innen der Schweizer Künstlerbörse dazu ein, die Mitarbeiter*innen des Verbands kennenzulernen, wiederzusehen, Fragen zu stellen und sich mit anderen Gästen auszutauschen. Wer möchte kann auch mit konkreten Beratungsanliegen vorbeikommen.

Oder einfach mit dem t.-Team oder mit seiner Verabredung eine heisse Tasse Tee geniessen.

Der Point Pastis – Apéro International ist der Treffpunkt der Börsenbesucher*innen aus der Suisse romande, dem Tessin und den internationalen Gästen, sowie all derjenigen, die gerne Networking über die Sprachgrenzen hinweg betreiben.

Im Anschluss an das Bühnenprogramm wird gebührend gefeiert und ausgetanzt: In der Late Night Bar gibt es bis in die frühen Morgenstunden tanzbare Hits. Auf dem Plattenteller servieren DJane Madame Chapeau (Freitag) und Les Petits Chanteurs à la Gueule de Bois (Samstag) musikalische Leckerbissen…

t. Theaterschaffende Schweiz lädt alle Veranstalter* innen, die Mitglied des Verbands sind oder es werden möchten, zu einem Austausch bei Café und Gipfeli ein. Dieses informelle Treffen des Veranstalter- Netzwerks von t. hat eine lange Tradition bei der KTV ATP und wird von t. gerne fortgesetzt. Seit diesem Jahr finden die Veranstalter-Treffen über die Sprachgrenzen hinaus gesamtschweizerisch statt. Es sind also besonders auch die französisch- und italienischsprachigen Veranstalter* innen willkommen. Wir freuen uns auf einen regen Erfahrungsaustausch zu gemeinsamen Themen und lebhaften Begegnungen.

Radio SRF 1 schaltet sich live und die Schweiz hört mit! Es finden gleich zwei Sendungen statt, die aus dem voll besetzten Schadausaal gesendet werden. Wenn am Freitagabend das Studio in Zürich nach den 20Uhr-Nachrichten in den Schadausaal schaltet, schlüpft das Publikum sozusagen in die Sendung und wird Teil von ihr. Zu sehen und hören ist eine radiophone Mischung aus Kabarett, Wort-Unterhaltung und Musik mit Lisa Christ, Patti Basler & Philippe Kuhn, Martin Frank und Sven Garrecht. Moderiert von Bänz Friedli.

Eine kleine Tradition ist die Ausstrahlung der bekannten SRF 1 Satire-Sendung «Zytlupe» am Samstagmittag live von der Schweizer Künstlerbörse. Dieses Jahr kommentiert Lisa Christ, die Slam Poetin und Kabarettistin, das Auf und Ab des aktuellen Geschehens.

Die Urheberrechtsgesellschaft Société Suisse des Auteurs SSA bietet in Zusammenarbeit mit t. Theaterschaffende Schweiz ein Förderprojekt für die Entwicklung von neuen Werken im Bereich Kleinkunst an. Der Kulturfonds der SSA schreibt jährlich bis zu vier Stipendien aus, mit denen die Stückentwicklung von Autor*innen unterstützt wird, die gleichzeitig auch die Interpret*innen ihrer Werke sind. Am Wettbewerb 2020 haben sich 13 Bewerber*innen beteiligt.

Die unabhängige Jury bestehend aus Marjolaine Minot (Autorin, Fribourg), Karim Slama (Autor, Morges) und Nik Leuenberger (Leiter Kultur Casino Bern) beurteilte die Eingaben und gibt die vier Gewinner*innen am Samstagabend auf der Bühne des Schadausaals bekannt.

Dieses Jahr erhalten Tamaé Gennai und Pierre Devaud (Cie TaMiErO) Fr. 2‘000.- für „L’enfant do“, Suzanne Forsell (Cie Zikids) Fr. 2‘000.- für „Les aventures de Founilhero“, Anna-Katherina Rickert und Ralf Schlatter (schön&gut) Fr. 4‘000.- für „Aller Tage Abend" und Laurence Maître (Rust Roest Kollectif RRK) Fr. 4‘000.- für „Mesdames, Messieurs, les parlementaires“.

Die kleine, charmante Off-Bühne «Fahrieté» draussen auf der Piazza bietet eine weitere Gelegenheit für Auftritte von Künstler*innen. Bei entsprechendem Wetter gibt es zusätzlich Spontanauftritte auf dem Platz selber – Festivalatmosphäre pur!

Der Ort des Networkings schlechthin: Ergänzend zum Bühnenprogramm bieten Messestände sowohl den auftretenden als auch zahlreichen zusätzlichen Künstlerformationen und Agenturen die Möglichkeit, sich und ihre aktuellen Projekte vorzustellen.

Gleich neben der Exposition wird dieses Jahr ein Public Viewing eingerichtet. Geniessen Sie in entspannter Atmosphäre mit bequemen Kopfhörern die live Übertragung aus den Sälen.